Gerhart-Hauptmann-Theater

Es ist, was nicht war | Premiere

Am Samstag, dem 29. Februar, um 19:30 Uhr feiert »Es ist, was nicht war« im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau Premiere. Bevor das Klassenzimmerstück in Schulen im Landkreis zu sehen ist, kommt es für einen Abend auf die Bühne im Zittauer Foyer.

Pressebilder

Es ist, was nicht war

Es ist, was nicht war

Foto: Nikolai Schmidt

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Foto: Nikolai Schmidt

Es ist, was nicht war

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Foto: Nikolai Schmidt

Pressemitteilung 18.02.20 | GHT

»Es ist, was nicht war« ist im Foyer des Zittauer Theaters zu sehen

Am Samstag, dem 29. Februar, um 19:30 Uhr feiert »Es ist, was nicht war« im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau Premiere. Bevor das Klassenzimmerstück in Schulen im Landkreis zu sehen ist, kommt es für einen Abend auf die Bühne im Zittauer Foyer. Das Stück setzt sich mit häuslicher Gewalt auseinander. Zweifellos ein Tabu-Thema, über das viel öfter und offener gesprochen werden muss, um zu sensibilisieren und Betroffenen Mut zu machen. Regisseurin Ramona Ries möchte gemeinsam mit den Schauspielern Maria Weber und Marc Schützenhofer junge Menschen an das Problem der häuslichen Gewalt heranführen.

»Es ist, was nicht war« ist als Klassenzimmerstück zu der Problematik häusliche Gewalt angedacht. Bevor es jedoch in Schulen im Landkreis unterwegs ist, feiert es am Samstag, dem 29. Februar, um 19:30 Uhr Premiere im Foyer des Zittauer Theaters. Der Luxemburger Olivier Garofalo ist als Autor, Dramaturg und Regisseur tätig. Er schrieb das Klassenzimmerstück und möchte damit junge Menschen behutsam für das Thema häusliche Gewalt sensibilisieren. Anhand einer Geschichte, die das Mädchen Isabelle erzählt werden verschiedene Facetten von Gewalt im familiären Kreis aufgezeigt. Es werden Fragen aufgeworfen, wie: Wo fängt Gewalt an? Mit einem »Klaps« auf den Po, mit einer Ohrfeige oder schon viel früher in verbaler Form?

Für Regisseurin Ramona Ries ist »Es ist, was nicht war« nicht die erste Inszenierung für junge Menschen mit sensiblen Inhalten. Am Landestheater Schleswig-Holstein inszenierte sie bereits das Stück »Pro Anna« in dem es um Magersucht geht. Mit der Inszenierung soll das Tabu gegenüber dem Thema häusliche Gewalt ein Stück weit aufgebrochen werden. Das Klassenzimmerstück wird von den Zittauer Schauspielensemblemitgliedern Maria Weber und Marc Schützenhofer gespielt. 

 

Handlung

Isabelle kommt in eine neue Schule und soll sich dort an ihrem ersten Tag ihrer neuen Klasse vorstellen. Da sie nicht von sich erzählen möchte, spricht sie von ihrer besten Freundin Elisabeth, bei der sie oft zum Spielen zuhause war. Einen Besuch hat sie besonders in Erinnerung: Den Tag, an dem sie sieht, wie Elisabeths Vater, der oft zu viel trinkt, die Kontrolle über sich verliert. Isabelle erzählt, wie sie danach völlig neue Dinge über ihre beste Freundin erfährt, die sie so gut zu kennen meinte: Zum Beispiel, dass bei Elisabeth und ihrer Mutter immer eine fertig gepackte Tasche steht, falls der Tag kommt, an dem sie vor dem Vater fliehen müssen. Während Isabelle ihren neuen Klassenkameraden Elisabeths Geschichte erzählt, bekommt alles durch einen Besucher im Klassenzimmer plötzlich eine ganz neue Wendung.

 

Theater Zittau | Foyer

Sa., 29.02.20 19:30 Uhr – Premiere

Wir kommen zu Ihnen!
Buchungsanfragen für Schulen über das Künstlerische Betriebsbüro Zittau

Bianca Strohbach
E-Mail: b.strohbach@g-h-t.de

Das Stück wird begleitet von der Ambulanten Familienhilfe Zittau, BBZ Bautzen e.V.. Ein Nachgespräch im Anschluss an das Stück wird empfohlen.

 

Besetzung

Regie: Ramona Ries
Ausstattung: Ulrike Bode
Dramaturgie: Patricia Hachtel
Regieassistenz/Inspizienz: Uwe Körner
Soufflage/Hospitanz: Lea Kretzer
SCHAUSPIELERIN Isabelle: Maria Weber
Mike, der THEATERPÄDAGOGE: Marc Schützenhofer

 

Foto: Inszenierungsfotos finden Sie voraussichtlich ab dem 21.02.2020 in unserem Pressebereich. Diese entstehen im Zuge der Ausstattungsprobe am 20.02. 2020 durch Pawel Sosnowski.

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