Es ist, was nicht war_Nikolai Schmidt

Es ist, was nicht war

Ein Klassenzimmerstück von Olivier Garofalo | für Menschen ab 12 Jahren

Isabelle kommt in eine neue Schule und soll sich dort an ihrem ersten Tag ihrer neuen Klasse vorstellen. Da sie nicht von sich erzählen möchte, spricht sie von ihrer besten Freundin Elisabeth, bei der sie oft zum Spielen zuhause war. Einen Besuch hat sie besonders in Erinnerung: Den Tag, an dem sie sieht, wie Elisabeths Vater, der oft zu viel trinkt, die Kontrolle über sich verliert. Isabelle erzählt, wie sie danach völlig neue Dinge über ihre beste Freundin erfährt, die sie so gut zu kennen meinte. Zum Beispiel, dass bei Elisabeth und ihrer Mutter immer eine fertig gepackte Tasche steht, falls der Tag kommt, an dem sie vor dem Vater fliehen müssen. Während Isabelle ihren neuen Klassenkameraden Elisabeths Geschichte erzählt, bekommt alles durch einen Besucher im Klassenzimmer plötzlich eine ganz neue Wendung.

Bis heute wird das Thema häusliche Gewalt in unserer Gesellschaft häufig verharmlost oder tabuisiert. Gewalt wird hier in vielen verschiedenen Facetten sichtbar. Zum Beispiel in verbaler Degradierung, Einschüchterung, Isolierung wie auch in körperlicher, wirtschaftlicher und sexueller Gewalt bis hin zum Missbrauch. Der Luxemburger Olivier Garofalo, der als Autor, Dramaturg und Regisseur arbeitet, hat mit »Es ist, was nicht war« ein Klassenzimmerstück geschrieben, das junge Menschen behutsam an die Thematik familiäre Gewalt heranführt.

 

Buchungen bzw. Preisanfragen
Künstlerisches Betriebsbüro Zittau, Bianca Strohbach
E-Mail: b.strohbach@g-h-t.de

Stückbegleitung
Das Stück wird begleitet von der Ambulanten Familienhilfe BBZ Bautzen e.V.. Ein Nachgespräch im Anschluss an das Stück wird empfohlen.

Es ist, was nicht war_Nikolai Schmidt

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

Ein Tanzstück für ihre Aula/Turnhalle nach Hans Christian Andersens Märchen | für Menschen ab 6 Jahren

Wir glauben immer mehr an die Macht von Märchen, besonders den Tragischen. Spiegeln sie doch in vielen Fällen oft mehr die Wirklichkeit wider und auch nicht selten die scheinbar ganz alltäglichen Probleme in unserem Leben, als es Geschichten mit »Happy End« vermögen. In Hans Christian Andersens »Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern« stehen wir jedoch einem außergewöhnlich tragischen Märchen gegenüber und sehen uns mit einem nicht nur in den Großstädten leider sehr alltäglichen Schicksal konfrontiert – dem eines sehr verarmten oder vielleicht sogar obdachlosen Kindes. Ein Schicksal, welches auch im ökonomisch und sozial so sicher wirkenden Deutschland noch immer existiert.

Die wee dance company ist stolz darauf, dass sie im Jahre 2009 die Organisation ArbeiterKind.de als einer der Gewinner beim Deutschen Engagement Preis künstlerisch präsentieren durfte. Eine Organisation, die sich für begabte Kinder aus Familien mit Bildungsdefizit einsetzt und diese durch ihr Portal fördert.

In unserer Lesart stellt Andersens Märchen jedoch auch ein leidenschaftliches Plädoyer für das Träumen von einem besseren Leben dar, damit verbunden die Hoffnung auf Erfüllung dieser Träume und das Streben danach als Antrieb für Kinder mit finanziell schwächerem Hintergrund.

 

Buchungsanfragen
Tanzdirektion Görlitz, Ilka Bothe (Assistenz)
E-Mail: assistenz-tc@g-h-t.de

Stückbegleitung
Nach jeder Aufführung wird ein Schülergespräch mit den Tänzer*innen und den beiden Choreografen Dan Pelleg & Marko E. Weigert angeboten

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Translate »
Schriftgröße ändern